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"Die Stille in der Wüste

S.a. Teresa von Ávila "Die Seelenburg"

"S., S., S., M., und Liebe"

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Am Ende  der Fußnoten von "Inspiration"

Die katholische Heilige Teresa von Ávila weist in "Die Seelenburg" darauf hin, dass auch "halbgelehrte" Geistliche, die die echten Gnadengaben nicht ernstnehmen, bei der Unterscheidung von unechten nicht hilfreich sind.

Erneuertes Kapitel "Jesus und Frieden"

Bibelstellen wie Lukas 2:35 "... Dir wird ein Schwert durch deine Seele dringen" zeigen, dass das "Schwert" von Jesus besonders als das "Schwert des Geistes" gemeint ist, mit dem der innere Kampf um die Wahrheit ausgefochten wird. Dadurch bekommt auch Matthäus 10:34 "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert" einen seelisch-geistigen Sinn. Auch bei diesem geistigen "Kampf" ist kein Hass gemeint, sondern die Eigenschaft der Wahrheit, letztendlich stärker zu sein als die Lüge oder Boshaftigkeit.

Die Haltung Jesu ist eine friedliche, siehe auch unser Kapitel "Ethik", und das Kapitel über die Bergpredigt. Matthäus 5:39 " Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar" ist ein drastisch ausgedrückter Aufruf, aus dem ewigen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt auszubrechen. Der Mensch soll durch seine Taten usw. eine friedliche Zukunft "vorprogrammieren".

Das heißt jedoch nicht, dass es Christen verboten wäre, sich zu schützen oder zu verteidigen. Z.B. die Zugehörigkeit von Simon dem Zeloten - d.h. einem Widerstandskämpfer gegen die römische Kolonialmacht - im Jüngerkreis, wie auch, dass Petrus bis zuletzt ein Schwert getragen hat, deutet darauf hin, dass mindestens einige Jünger bewaffnet waren. Auf den langen Wanderungen durch das Land schützten sie sich wie Andere vor den lauernden bewaffneten Räubern usw. 

Johannes 18:11 "Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?" zeigt, dass es auch in der denselben Vorfall betreffenden Stelle in Matthäus 26:52 um eine besondere Lage geht: "...Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen."  Da Jesus, als die Zeit dafür gekommen war, sich in etwas von Gott Vorgegebenes fügen wollte - und somit nicht verteidigt werden wollte -, war die Tat von Petrus eher ein Angriff auf einen Waffenknecht der Priester - Petrus selbst war nicht bedroht -; zumal ein unerwünschter und letztendlich zweckloser Angriff.

Aus solchen Gesichtspunkten ergibt sich, dass Jesus von gewalttätigen Angriffen wie auch von Racheakten abrät. Eine Haltung, die alles als Verteidigung auslegt, was in Wirklichkeit ein Angriff ist, ist von daher auch nicht zu begründen. Ebensowenig wäre eine List Dritter zu rechtfertigen, Andere in gewalttätige Konflikte untereinander zu treiben. 
Es ergibt sich jedoch nicht, dass Christen sich jeder gewalttätigen Willkür Anderer schutzlos ausliefern sollten. Dieser Schutz kann in erster Linie Gott und das Gebet sein, und wo es nötig ist, durch andere Maßnahmen.

/reference.htm

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