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Fußnote in "Die Geburt Jesu"

* In der aramäischen Sprache gab es kein direktes Wort für "Jungfrau". Es hieß "junge Frau". Aber damals waren junge Frauen vor der Heirat in der Regel Jungfrauen. Es gibt unterschiedliche Überlieferungen über Geschwister Jesu. Diese können jünger gewesen sein als Jesus; ein anderer Teil könnte von Josef mitgebracht worden sein.

"Die Stille in der Wüste

S.a. Teresa von Ávila "Die Seelenburg"

"S., S., S., M., und Liebe"

... mit hoch ziehen ...

"Auferstehung"

Neuere naturwissenschaftliche Forschungen z.B. von Dr. Peter Gariaev (Pjotr Garajajev) zeigen, dass die Zellen bzw. die Erbsubstanz DNS auch Licht - Photonen - speichern und durch Wellen untereinander kommunizieren, und so durch verschiedene Einflüsse lernen können. Verschiedene spirituelle und Heilungs-Kreise suchen inzwischen Möglichkeiten, ungenutzte Potenziale der DNS zu aktivieren: es geht um eine zunächst energetische sog. "12-Strang-DNS", die einen Anschluss des Körpers an die anderen Wesensschichten des Menschen erleichtern soll. (Das hat nichts zu tun mit der bekannten Gentechnik.) 
Jedoch sieht es danach aus, dass sich auch allein durch eine stärkere Ausrichtung der menschlichen Wesensschichten auf Gott als der Quelle allen Daseins mit der Zeit auch die DNS samt dem physischen Körper mit entwickeln. Es ist möglich, sich im Gebet -  verbunden mit Gott jenseits der Bedingtheiten des Lebens -, auf ein solches ganzheitliches Ziel einzustellen; dabei dankbar eine Übereinstimmung mit Gott zu fühlen, oder Erkenntnisse abzuwarten, was sonst zu tun ist; - und sich gegebenenfalls Anzeichen, dass etwas in Gang gekommen ist, bewusst zu machen.

(...)
Am Ende  der Fußnoten von "Inspiration"

Die katholische Heilige Teresa von Ávila weist in "Die Seelenburg" darauf hin, dass auch "halbgelehrte" Geistliche, die die echten Gnadengaben nicht ernstnehmen, bei der Unterscheidung von unechten nicht hilfreich sind.

Fußnote in: Die „letzten sieben Plagen", das Ende "Babylons" und die Wiederkunft Christi.

*) Für die Untersuchung eines solchen in Frage kommenden "Zeitfensters" spielen Theorien praktisch keine Rolle, wonach seit der Zeit um Jesu Geburt z.B: 300 oder gar 700 Jahre weniger vergangen wären, als unser heutiger gregorianischer Kalender angibt. In erster Linie zeigt die jeweilige Zeitqualität im Vergleich mit den biblischen prophetischen Visionen, ob die Zeit reif wäre. Neuere Visionen dürften sowieso auf der Basis des heutigen Kalenders stehen, sofern überhaupt vage Zeitangaben enthalten sind. Siehe im übrigen auch das Kapitel "Zum Umgang mit Prophezeiungen"

Erneuertes Kapitel "Jesus und Frieden"

Bibelstellen wie Lukas 2:35 "... Dir wird ein Schwert durch deine Seele dringen" zeigen, dass das "Schwert" von Jesus besonders als das "Schwert des Geistes" gemeint ist, mit dem der innere Kampf um die Wahrheit ausgefochten wird. Dadurch bekommt auch Matthäus 10:34 "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert" einen seelisch-geistigen Sinn. Auch bei diesem geistigen "Kampf" ist kein Hass gemeint, sondern die Eigenschaft der Wahrheit, letztendlich stärker zu sein als die Lüge oder Boshaftigkeit.

Die Haltung Jesu ist eine friedliche, siehe auch unser Kapitel "Ethik", und das Kapitel über die Bergpredigt. Matthäus 5:39 " Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar" ist ein drastisch ausgedrückter Aufruf, aus dem ewigen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt auszubrechen. Der Mensch soll durch seine Taten usw. eine friedliche Zukunft "vorprogrammieren".

Das heißt jedoch nicht, dass es Christen verboten wäre, sich zu schützen oder zu verteidigen. Z.B. die Zugehörigkeit von Simon dem Zeloten - d.h. einem Widerstandskämpfer gegen die römische Kolonialmacht - im Jüngerkreis, wie auch, dass Petrus bis zuletzt ein Schwert getragen hat, deutet darauf hin, dass mindestens einige Jünger bewaffnet waren. Auf den langen Wanderungen durch das Land schützten sie sich wie Andere vor den lauernden bewaffneten Räubern usw. 

Johannes 18:11 "Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?" zeigt, dass es auch in der denselben Vorfall betreffenden Stelle in Matthäus 26:52 um eine besondere Lage geht: "...Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen."  Da Jesus, als die Zeit dafür gekommen war, sich in etwas von Gott Vorgegebenes fügen wollte - und somit nicht verteidigt werden wollte -, war die Tat von Petrus eher ein Angriff auf einen Waffenknecht der Priester - Petrus selbst war nicht bedroht -; zumal ein unerwünschter und letztendlich zweckloser Angriff.

Aus solchen Gesichtspunkten ergibt sich, dass Jesus von gewalttätigen Angriffen wie auch von Racheakten abrät. Eine Haltung, die alles als Verteidigung auslegt, was in Wirklichkeit ein Angriff ist, ist von daher auch nicht zu begründen. Ebensowenig wäre eine List Dritter zu rechtfertigen, Andere in gewalttätige Konflikte untereinander zu treiben. 
Es ergibt sich jedoch nicht, dass Christen sich jeder gewalttätigen Willkür Anderer schutzlos ausliefern sollten. Dieser Schutz kann in erster Linie Gott und das Gebet sein, und wo es nötig ist, durch andere Maßnahmen.

Neues Kapitel "Jesus und Flucht, Migration"

Der biblische Befund zeigt ein vielfältiges Bild.
- bei der Geschichte des barmherzigen Samariters (z.B. Lukas10:24 ff.) und bei der samaritischen Frau am Brunnen (Johannesev. 4) sieht Jesus die Eigenschaften des allgemein menschlichen Kerns als ausschlaggebend, und nicht die Angehörigkeit zu einem fremden Stamm.
Die Samaritaner waren sonst bei den Juden gering geschätzt - u.a. weil sie nicht an Jerusalem orientiert waren. Jedoch waren sie ethnisch, sprachlich, kulturell und religiös den Juden relativ nahe.

- Auch über die Bibel hinaus hatte und hat im Orient die gute Behandlung des Gastes - auch eines Reisenden aus dem Ausland - eine hohe Bedeutung. Allerdings wurde und wird dabei erwartet, dass der Gast sich an die Sitten der Gastgeber anpasst. Es gab keine gesellschaftlich erhebliche Einwanderung.

- Die Begegnung von Petrus und dem römischen Hauptmann Cornelius (Apostelg. 10:28) wirft ein Licht auf die Art von Begegnungen mit und Bekehrungen von Angehörigen heidnischer Religionen. Wiederum war dabei der seelisch-geistige Kern des Menschen ausschlaggebend, und nicht dessen Amt oder Religion. Daraus kann jedoch njcht herausgelesen werden, dass z.B. Juden und Römer - oder Juden und Samaritaner (s. oben), oder an anderer Stelle Juden und Griechen - als Kulturen oder Länder einfach bedeutungslos wären.

- Der Lehrauftrag an die Jünger: "Lehret alle Völker..." (Matthäus 28:19 und Luk. 24:47)  bzw. "Gehet hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung ..." (Mk. 15:16) deutet besonders in Matthäus nicht automatisch darauf hin, dass die jeweiligen vorherigen Kulturen der Menschen ignoriert werden sollen, wie es in der vergangenen christlichen Missionsarbeit oft geschehen ist. Sie sollen vielmehr ernst genommen werden. Religion kann nur freilassend und einfühlsam gelehrt werden,  wenn wirklicher Gottesglaube entstehen soll. 

So ergeben sich Gesichtspunkte für individuelles Verhalten, aber - wie auch bei Bibelstellen zu anderen Themen, etwa der Bergpredigt -, keine unmittelbaren politischen Handlungsanleitungen für die Gegenwart. 

Der Kirchenlehrer Thomas von Aquin (Summa theologiae I-II, Q.105,art. 3, 13. Jahrhundert),  unterschied nach der altjüdischen Tradition Fremde, die ein friedliches oder ein feindliches Verhältnis zum Staatsvolk hatten. Im Einzelnen wird unterschieden zwischen feindlichen Fremden, die überhaupt nicht aufgenommen wurden; friedlichen Reisenden, die nicht unterdrückt werden sollen; und Fremden, die friedlich ankommen, um eine Zeit im Land zu bleiben, welche nach Exodus 22,20 ebenfalls nicht unterdrückt oder bedrängt werden sollen; sowie anderen Fremden, die nach langzeitiger Anpassung völlig zum Staatsleben und religiösen Ritus zugelassen wurden.

 

Allgemeine christliche Gesichtspunkte für Gesellschaft und Politik 

***) Eine gewisse Vorbeugung auf gesellschaftlicher Ebene wäre das Subsidiaritätsprinzip aus der katholischen Soziallehre. Würde das ernst genommen, würden auf der jeweils übergeordneten Ebene nur übergeordnete Themen geregelt, die im kleineren Maßstab bzw. von unten nicht sinnvoll geregelt werden können.

/reference.htm

http://www.christuswege.